Kosmologie: Der Dagger Vorfall
Aus Starmarines Enzyklopädie
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Am 24. April 2039 tritt ein Raumschiff unbekannter Herkunft in das menschliche Sonnensystem ein. Erste Ortungen finden durch den Vorposten auf Kallisto statt. Das Schiff bewegt sich mit hoher Geschwindigkeit auf die Erde zu. Nachdem jegliche Form von Kontaktaufnahme erfolglos bleibt, beschließt das Oberkommando den Abfangbefehl zu geben. Alle verfügbaren Raketenkreuzer in Reichweite werden zusammengezogen, einschließlich der jüngst fertiggestellten "Dagger", dem Prototypen eines Kampfschiffs modernster Bauart. Aufgrund technischer Probleme gelangt die Dagger erst in der Nähe des Erdenmondes in Abfangreichweite. Zu diesem Zeitpunkt ist der größte Teil der Verteidigungsflotte bereits zerstört oder kampfunfähig. Der Kommandant der Dagger erkennt, dass das fremde Raumschiff nahezu unbeschädigt zu sein scheint und entschließt sich dazu, sein Schiff und die Besatzung zu opfern und so die Fremden aufzuhalten. Er lässt alle Rettungskapseln sowie alle verfügbaren Raketen starten und bringt die Dagger auf Kollisionskurs, in der Hoffnung mit diesem Kamikaze-Angriff das Feindschiff stark genug zu beschädigen um es athmosphärenuntauglich zu machen. Kurz vor der Kollision registriert die Raumstation Behemoth einen immensen Energieanstieg in der Kampfzone und ein Blitz erleuchtet den Nachthimmel der Erde für einige Sekunden. Keine Trümmer bleiben zurück. Was genau passierte bleibt für fünf Jahre ungeklärt. |

